Fall of Man and Lamentation diptych  

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Train wreck at Montparnasse (October 22, 1895) by Studio Lévy and Sons.
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Train wreck at Montparnasse (October 22, 1895) by Studio Lévy and Sons.

The Fall of Man and Lamentation[1][2] diptych (Vienna, Kunsthistorisches Museum) is a work by Hugo van der Goes.

German description

Das Wiener Diptychon ist ein Gemälde von Hugo van der Goes. Der linke Flügel des wahrscheinlich 1477 mit Öl auf Eiche gemalten Bildes ist 32,3 x 21,9, der rechte misst 34,4 x 21,9 cm. Das Diptychon befindet sich im Kunsthistorischem Museum in Wien.

Bildmotiv

Auf der linken Seite ist der Sündenfall dargestellt. Eva ist gerade dabei, einen Apfel vom Baum der Erkenntnis zu pflücken. Einen weiteren hält sie schon angebissen in der anderen Hand. Adam hat eine seiner Hände gehoben, um den Apfel zu empfangen. Interessant ist die die Darstellung der „Schlange“: ein eidechsenartiges, schillerndes Mischwesen, eine aus der mittelalterlich-scholastischen Kommentarliteratur zur Genesis (Petrus Comestor) herzuleitende, letztlich auf Beda Venerabilis zurückgehende und noch ausgangs des 15. Jahrhunderts, so bei Vinzent von Beauvais zu findende Verbindung von Schlange und Jungfrauengesicht (virgineum vultum) - die Ähnlichkeit mit dem Antlitz Evas ist übrigens unverkennbar -, ein Dämon, der sich aufrecht am Baum des Lebens festkrallt.

Auf der Rückseite, die von der Tafel abgesägt wurde, ist in Grisaille die Heilige Genoveva dargestellt.

Die rechte Seite zeigt die Beweinung Christi nach der Kreuzabnahme. Neben Jesus sind noch Johannes, Maria und Maria Magdalena im Bildvordergrund zu sehen. Die Rückseite der Tafel - das Inventar der Kunstsammlungen des Erzherzogs Leopold Wilhelm von Österreich aus dem Jahre 1659 erwähnt auf der Rückseite einen "Schildt, warin ein schwarczer Adler" - ist bis auf wenige Reste der ursprünglichen Bemalung zerstört.

Hinsichtlich seiner Thematik (Antithese Sündenfall/Erlösung) steht das Werk des Hugo van der Goes in der Geschichte der Diptychonmalerei einzigartig da (Wolfgang Kermer).

Literatur

  • Wolfgang Kermer: Studien zum Diptychon in der sakralen Malerei: von den Anfängen bis zur Mitte des sechzehnten Jahrhunderts; mit einem Katalog. Düsseldorf: Dr. Stehle, 1967 [Phil. Diss., Univ. Tübingen, 1966], S. 151-154 (ikonographische Deutung); Kat.-Nr. 137, S. 136-137 (mit der älteren Literatur), Abb. 175, 176.
  • Jochen Sander, Hugo van der Goes, Stilentwicklung und Chronologie, Mainz, 1992, ISBN 3-8053-1226-1.
  • Anmut und Andacht : das Diptychon im Zeitalter von Jan van Eyck, Hans Memling und Rogier van der Weyden [John Oliver Hand, Catherine A. Metzger u. Ron Spronk], Stuttgart, 2007, ISBN 3-7630-2473-5.




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